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Kultur

Sonntag, 8. November 2009

50 Jahre ..



Samstag, 28. Februar 2009

Ich bin viel zu früh unterwegs.

Aber zwischendurch nach Hause gehen lohnt sich auch nicht. So finde ich mich schon um 18 Uhr in Baden wieder und beschliesse, mir den Stadtkern etwas anzuschauen. Es ist schon ein Weilchen her, seit ich das letzte Mal da war. Ich schlendere in der Altstadt herum und esse dann einen Cesar Salad im McD.

Inzwischen ist eine dreiviertel Stunde herum, ich bin immer noch zu früh aber das macht nichts. Auf der anderen Seite des Bahnhofs finde ich das Trafo, da wo ich auch hinwill. Die weiträumigen Hallen sind ruhig, nur vereinzelt sitzen Leute in den Cafes oder gehen zum Kino. Ich höre auf die Stille, lasse den Raum auf mich wirken und gehe dann zur Abendkasse der Trafohalle. Auch dort bereitet man sich erst langsam auf das Konzert vor. Freundlich werde ich begrüsst, bekomme das reservierte Ticket und kann mir sogar meinen Sitzplatz aussuchen.

F16. Sechste Reihe, direkt am Mittelgang rechts. Einer der besten Plätze im Saal finde ich. Jetzt bleibt mir noch eine Stunde Vorfreude. Ich schlendere noch einmal durch die Halle, trinke ein Bierchen, langsam füllt sich der Raum mit Geräuschen. Gläser klirren in der Bubble Bar. Das Gemurmel der Leute verstärkt sich. Eine Gruppe von Jugendlichen steuert lachend auf das Kino zu.

Aus dem Saal höre ich, wie die Musiker ihre Instrumente stimmen. Ein scheinbar chaotisches Durcheinander und trotzdem gehört es alles zusammen. Ein paar Minute später klingt dann Musik aus den Türen. Ich gehe hin und schaue ein bisschen zu. Ab Take 168 wird noch einmal wiederholt, der Dirigent scheint zufrieden.
Am Flügel sehe ich sie sitzen. Soll ich in den Saal hineingehen wie die drei anderen und etwas zuhören? Nein, ich will mich ganz auf das Konzert freuen.

Diese Zeit vor dem Ereignis geniesse ich. Alles scheint sich auf den Moment vorzubereiten.
Wie auf ein geheimes Zeichen hin kommt Bewegung in die Leute. Langsam gehen die ersten in den Saal, ich warte noch ein bisschen. Die Vorfreude wächst.

Ich nehme meinen Platz ein und wenige Minuten später beginnt das Konzert. Applaus als die Musiker die Bühne betreten, dann noch einmal für den Dirigenten. Franz Schuberts Zwischenmusik Nr.2 erklingt. Schön, ein bisschen unspektakulär. Aber genau richtig für mich, als Einstimmung.

Dann tritt sie auf. Setzt sich hin und das Orchster spielt die ersten Töne von Mozarts Konzert für Klavier und Orchester. Sie setzt ein und eine halbe Stunde später komme ich wieder zurück auf die Erde.

Der Applaus der Zuschauer scheint nicht enden zu wollen, drei Mal kommt sie wieder auf die Bühne. Beim vierten Mal bleibt sie - und setzt sich wieder an den Flügel.

Es wird still. Die ersten einzelnen Töne von Chopins Nocturne klingen durch den Saal. Sie spielt und alles lauscht gebannt. Die Frau, die hinter mir ihrer Perlenkette gespielt hat, sitzt still. Kein Husten oder Räuspern ist zu hören, als sie die Hand von den Tasten hebt und dann wieder weiterspielt.
Und als das Stück endet, hören wir wie die Saiten ausklingen, immer leiser werden und dann verstummen.

...

Langsam wird es hell, Pause.

Nach der Pause spielt das Orchester noch einmal Schubert. In meinem Kopf klingt immer noch die Nocturne.

Nach dem Konzert treffe ich sie noch kurz, wir plaudern ein bisschen. Sie erwähnt, dass ich meine Kamera hätte mitnehmen sollen. Nun freue ich mich noch mehr auf das nächste Konzert.

Sonntag, 22. Februar 2009

Mozart und die Schuhe der Pianistin

Gestern endlich war es wieder einmal so weit, Giulietta Koch spielte in Winterthur. Und das auch noch gratis, zusammen mit dem Musikkollegium Winterthur (seines Zeichens das älteste Musikkollegium der Welt, im Fall!).

45 Minuten vor Beginn war Türöffnung, ich traf mich mit Freunden ca 25 Minute vor Beginn. Und wir waren ziemlich erstaunt, dass der Saal so ziemlich voll war. Wir teilten uns dann auf und ich fand mich mit meiner charmanten Begleiterin in der ersten Reihe wieder, Zentimeter von der Bühnenkante entfernt.

Als erstes spielten die Musiker Rossini's Sonate für Streicher Nr. 2 A-Dur. Wie man weiss, hatte Rossini diese insgesamt sechs Sonaten im Alter von 12 Jahren geschrieben und später versucht, diese Werke versteckt zu halten. (Steht so im Programm). Entsprechend jugendlich klang auch die Musik!
Es gab einen kleinen Unterbruch, während die Bühne umgebaut und ein Steinway Flügel direkt vor unsere Nase hingestellt wurde. Drum waren diese Plätze wohl auch noch frei gewesen ..
In einem langen grünen Kleid kam Giulietta auf die Bühne, schön wie ich sie in Erinnerung hatte. Der paillettenbesetzte Schuh war in Griffweite, so nahe war ich noch nie an einer Solistin während einem Konzert gewesen.

Dann begann Mozart's Konzert für Klavier und Orchester Nr. 18.
Bei den ersten Tönen der Streicher begann sich ihr Oberkörper leicht zum Takt zu bewegen. Dann hob sie die Hand und begann zu spielen. Und wie jedesmal war ich verzaubert. Ab und zu hob ich den Kopf, sah den Fingern zu wie sie über die Tasten huschten, um dann wieder die Augen zu schliessen und einfach die Musik zu geniessen. Übrigens, Giulietta spielte ohne Noten!

Viel zu schnell war diese halbe Stunde vorbei und die Bühne wurde wieder umgebaut.
Mit Verstärkung durch Hörner und weitere Streicher spielte das Kollegium Mendelssohn's Sinfonie für Streicher Nr. 9. Auch dieses Stück wurde leicht und locker gespielt und das Publikum bedankte sich mit minutenlangem Applaus.

Wer nun Lust bekommen hat, es gibt ein weiteres Konzert des Musikkollegiums mit Giulietta Koch in Baden am 27. Februar um 20:15 - LINK

Das anschliessende Abendessen mit Giulietta und Freunden war für mich noch das Tüpfelchen auf dem i. Mit ihren zwanzig Jahren hat sie schon so viel von der Welt gesehen und ist doch so natürlich geblieben. Vielen Dank an Euch alle.

Montag, 12. Januar 2009

Tchaikovsky's Piano Concerto No.1

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Adagio aus Spartacus

Adagio aus Spartacus von Aram Khatchaturian.
Bekannt aus 'Die Onedin Linie' und 'Ice Age 2'

anhören

Einfach wunderschön.

Montag, 15. Dezember 2008

übrigens, war schon mal jemand auf dem Krimischiff?

Jeden Samstag vom 10. Januar - 14. Februar 2009

"Der Dreh" auf dem Zürichsee - ein Krimispektakel mit Abendessen und Verbrecherjagd

Auf dem Zürichsee wird ein Krimi gedreht. Nicht nur die Filmcrew ist an Bord, sondern auch jede Menge Vergnügungsgäste, die als Statisten benötigt werden. Es stellt sich heraus, dass kriminelle Elemente die Dreharbeiten nutzen, um mit ihren Widersachern abzurechnen. Zunächst denkt jeder an Bord, das Verbrechen war eine täuschend echt gespielte Filmszene, aber dann greift die Polizei ein und verhaftet alle Anwesenden. Das Publikum ist aufgefordert, seine Unschuld zu beweisen und den Tätern auf die Spur zu kommen.

Ein Krimispektakel von Tilo Ahmels mit Live-Musik von den Dixie Brothers.


http://www.zsg.ch/index.php?krimischiff

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Fantasia



Eine Nacht auf dem kahlen Berge - Modest Mussorgski

Sonntag, 7. Dezember 2008

...

Die «Geistige Landesverteidigung», wie sie sich ... zu allererst
im «Füsilier Wipf» – offenbart, bedeutet:
- Die Schweiz ist wehrhaft, neutral und hilfsbereit.
- Der Schweizer Soldat steht unbesiegbar wie ein Fels im Gebirge.
- Das Militärische kommt vor dem Zivilen.
- Land ist besser als Stadt.
- Ein echter Schweizer bebaut seinen eigenen Boden.
- Die echte Schweizerin ist sittsam, fleissig und schweigsam .

Oha.

Sonntag, 2. November 2008

D Schatzinsle

Schon ist es ein Jahr her, seit ich S Dschungelbuech im Bernhard Theater gesehen habe. In diesem Jahr hat das Team ein tolles neues Musical inszeniert - D Schatzinsle.
Die Geschichte um Jim Hawkins, der sich auf die gefährliche Suche nach einem Schatz macht und dabei gegen Piraten kämpfen muss, wurde mit toller Musik von Adrian Stern, einem genialen Bühnenbild und hervorragenden Darstellern auf die Bühne gebracht.

Ein toller Spass für die ganze Familie!

Dienstag, 30. September 2008

Dexter und co.

So. gestern abend war mal TV-Abend angesagt. Dexter heisst die Serie, die da angepriesen wurde, die in den USA *der* Riesenrenner und mit Preisen nur so vollgekleistert sei.
Erst eine Folge auf RTL2, zum Sichergehen dann noch eine auf ORF1.

Ein sadistischer Mörder ohne Gewissen oder Gefühle, blutige Hinrichtungen, ein Vater, der das alles noch unterstützt hat .. naja, wem's gefällt. Meins ist es nicht.

Da guck ich mir doch lieber an, wie sich David Duchovny durch die Gegend vögelt in Californication.

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