Immer wieder spannend

zu sehen, auf welchen Wegen Post und Emails den Weg zu mir finden. Das wird nun kein weiterer Beitrag über Spam, das hat Gmail glücklicherweise sehr gut im Griff.
Es ist nun mal so, ich habe eine ziemliche Nulltoleranz gegenüber Werbung, besonders in meinem Briefkasten.

Also habe ich mich schon vor Jahren auf die Robinsonliste setzen lassen. Das hilft schon mal ein bisschen, zumindest bei den seriösen Werbern.
Analog dazu ist mein Telefonanschluss auf der Liste Verte, d.h. die Nummer und die Adresse wird nur im offiziellen Telefonbuch gelistet, nicht aber im TwixTel oder auf search.ch. Viele Werber nehmen diese Tools als Quellen, und oft geht dabei die Markierung "wünscht keine Werbung" ungeschickterweise verloren.

Die Kleber "Keine Gratisanzeiger" und "Keine Werbung" nützen recht gut. Ab und zu finde ich dann aber doch wieder Werbung oder ein Anzeigeblatt , das sich nicht daran hält. Bei Nachfrage erklären sie einem dann, dass dieser Kleber für sie nicht gelte, dass es sich nicht um Werbung sondern um eine Kundeninformation handle, dass die Produktion schliesslich Geld koste und mit der Werbung finanziert werde, dass das kein Anzeiger sei sondern schliesslich 70% Inhalt habe ..

Es ist ganz einfach. Wenn es mit Werbung finanziert wird, und erst recht wenn dann noch ein Einzahlungsschein dabei ist "Bitte unterstützen Sie uns", dann will ich es nicht einfach fortwerfen. Ich will es gar nicht erst bekommen.

Ihr lieben Werbespammer; Wenn ihr das Zeug nicht in meinen Briefkasten stopft, habt ihr weniger Kosten. Dann müsst ihr auch nicht das Porto bezahlen, wenn ich es mit "Annahme verweigert" versehe und in den nächsten gelben Briefkasten stecke.
aiiiia - 29. Apr, 14:28

die faust aufs auge...

dass ausgerechnet unter diesem beitrag binnen minuten ein spam-kommentar klebt(e) kann ich nur als wink des schicksals werten, dass man es auf Sie ganz persönlich abgesehen hat : )

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theswiss - 29. Apr, 14:31

Sehen Sie! Und jetzt muss ich wieder unters Dach, der Satellit kommt.
flyhigher - 29. Apr, 14:48

Anruf einer österr. Tageszeitung: "Guten Tag Frau flyhigher, ich wollte Sie nur informieren, dass Sie die "Österreich" ab Montag 2 Monate gratis bekommen.
"Danke, aber ich will sie nicht."
"Nun, das ist aber schon im Laufen, die kriegen sie jetzt, da kann man nichts machen!"
"Sie können mir doch nicht erzählen, dass Sie das nicht rückgängig machen können!"
"bla bla bla, versuchen, bla bla bla"
Es ist Montag, natürlich verstopft diese ekelhafte Zeitung meinen Briefkasten.
Anruf dort (da eine private 05-Nummer, muss ich dafür auch noch zahlen!!!): "Wird sofort storniert, morgen kriegen Sie sie noch, dann sollte das erledigt sein".
Donnerstag hab ich das Teil noch immer in meinem Briefkasten... Eine einzige Odyssee, so eine ungeliebte Gratiszeitung nicht zu bekommen. Ich hab also vollstes Verständnis für dich!

theswiss - 29. Apr, 15:11

Jedesmal anrufen, fragen wie sie Dich für die von Ihnen vorsätzlich verursachten Kosten und Umstände entschädigen werden. Höflich bleiben aber auf Antwort bestehen. Nötigenfalls zum Chef verbinden lassen.
gulogulo - 29. Apr, 15:15

wie sie Dich ... entschädigen werden

wahrscheinlich mit einem kostenlosen jahresabo.
pathologe - 29. Apr, 15:22

oder,

wenn es ein geschickter Verkaufsberater ist, mit kostenlosen Ausgaben fuer die gesamte Familie, inklusive angeheirateter Cousins und Cousinen.
theswiss - 29. Apr, 15:25

so wie ein Fluch, den man nicht loswird, sondern nur weitergeben kann ..
gulogulo - 29. Apr, 16:44

jaja, der zauberlehrling ...
sims (anonym) - 29. Apr, 19:57

machs schriftlich!

hi,

ich hatte letztens auch ein "österreich"-abo im briefkasten. mit meinem namen und allem drum und dran versehen, nur die adresse nicht richtig geschrieben.
habe eine sehr unfreundliche mail geschrieben, daß ich das zeug 1. nicht bestellt habe und 2. daß sie wenigstens die adresse richtig schreiben könnten, wenn sie mir schon was andrehen wollen.
bekam eine mail, daß es sich wohl um einen irrtum handelt und das es ihnen leid tut. aber woher die meine daten haben - kein wort...
anrufen ist halt immer so eine sache, man hat nix wirkliches in der hand und man kann sich da leichter rausreden, als wenn man was schriftlich macht.
Thomas H. (anonym) - 1. Mai, 18:11

Beim Bund ist von einem «Recht der Annahmeverweigerung» zu lesen. Das nützt mir natürlich herzlich wenig, wenn der Briefkasten verstopft ist. Klarer tönt es in Sachen Spam: «Vorsätzlicher Spam ist strafbar gemäss Artikel 23 des UWG. Voraussetzung für eine Bestrafung ist ein Strafantrag von einem der in den Artikeln 9 und 10 des UWG genannten Klageberechtigten (also auch von einem Spamempfänger) bei der zuständigen Behörde … Die mögliche Strafe ist Gefängnis oder Busse bis 100'000 Franken.» Ich frage mich allerdings, ob schon einmal eine Strafverfolgung aufgenommen worden ist…

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